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Myanmar – wohin geht’s? Entrepreneurship in Myanmar – von Jella Fink

[vc_row][vc_column][vc_empty_space height=“20px“][vc_column_text]Der Weg in Richtung Demokratie ist fĂĽr Myanmar ein steiniger. Wie steht es aktuell um das faszinierende Land? Welche Rolle spielen Wirtschaft und Handel, Politik und Menschenrechte? Wir wollen das Bild des Landes schärfen und die Frage klären, in welche Richtungen sich Myanmar entwickeln kann.

Um diese Aspekte auszuloten organisierte Conflictfood und Cultivating Peace e.V. am 12.Februar 2018 das Symposium: „Myanmar – wohin geht’s ?“. Die Veranstaltung war bis auf den letzten Platz ausgebucht. 130 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten unserer Einladung.

Hier gibt es mehr Informationen zum Symposium. Wir haben dir heute den Beitrag von Jella Fink zusammengefasst:[/vc_column_text][vc_empty_space height=“20px“][vc_single_image image=“5418″ img_size=“full“][vc_empty_space height=“20px“][vc_column_text]Wir dĂĽrfen heute vorstellen: Jella Fink. GrĂĽndungsmitglied des Myanmar Institut e.V. und Doktorandin am Seminar der Kulturanthropologie des Textilen der Universität Dortmund.

Im Rahmen ihrer Promotion erforscht sie die Bedeutung des politischen Wandels in Myanmar auf lokaler Ebene. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Weberinnen in verschiedenen Regionen des Landes. Durch ihre insgesamt eineinhalb Jahre Feldforschung ist Myanmar mittlerweile ihre zweite Heimat geworden und so engagiert sie sich durch die von ihr ins Leben gerufene Initiative Three MaMas Projects fĂĽr vernachlässigte communities.[/vc_column_text][vc_empty_space height=“20px“][vc_empty_space height=“20px“][vc_column_text]

Entrepreneurship in Myanmar: Unternehmerinnen und ihre Innovationsstrategien von Yangon bis Kengtung

[/vc_column_text][vc_empty_space height=“20px“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=“5442″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space height=“20px“][vc_column_text]Um diesen komplexen Staat Myanmar mit seinen ĂĽber 136 ethnischen Gruppen zu verstehen, nutzt Jella die Mikroebene. Genauer: in drei Regionen Myanmars wirft sie einen Blick auf Weberinnen und ihr Handwerk. Anhand dieser Beispiele in Mandalay, Yangon und Kengtung lässt sich diese Vielschichtigkeit doch viel besser Veranschaulichen und Verstehen.

Zu Beginn geht es in die ehemalige Königsstadt Mandalay. Hier wird mit einer traditionellen und zeitaufwendigen Technik gewebt. Zwei Weberinnen bearbeiten gleichzeitig ein Tuch und schaffen so pro Tag um die 2 Zentimeter. Durch diesen enormen Arbeitsaufwand ist der Stoff sehr teuer, was für viele Bewohner Myanmars nahezu unbezahlbar ist.

Eine der wichtigsten Kundengruppen, die sich diesen handwerklichen Stoff leisteten, ist nun weggebrochen; nämlich Ehefrauen von Militärs.

Aktuell kann also vor Ort ein spannender Innovationsprozess beobachtet werden. Die Weberinnen suche Wege die Produktion gĂĽnstiger zu gestalten, um so andere Zielgruppen erreichen zu können. Transformationsprozess der Gesellschaft live![/vc_column_text][vc_empty_space height=“20px“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“5440″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“5439″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space height=“20px“][vc_column_text]Aber auch das Social Enterprise von Phyu Ei Thein in Yangon beschreibt diesen Wandel. Es wird zwar traditionell gewebt, aber ihre Sunflower Gallery färbt die Stoffe mit natĂĽrlichen Farben. Sie arbeitet mit lokalen Weberinnen und Weberschulen zusammen, um die Qualität der Stoffe zu garantieren. AuĂźerdem werden den Weberinnen faire Löhne bezahlt. Ja das ist möglich![/vc_column_text][vc_empty_space height=“20px“][vc_column_text]Besonders spannend ist die Entwicklung in Kengtung im Goldenen Dreieck: Durch die Grenzöffnung nach China und Thailand entstehen fĂĽr die lokal ansässigen Handwerker*innen Absatzmärkte, zum Beispiel Touristen aus Thailand und der ganzen Welt. Bis dahin produzierten die Weberinnen die Stoffe lediglich fĂĽr den eigenen Bedarf. Nun stellen sie sich der Herausforderung des Verkaufs mit all seinen TĂĽcken, wie der Sprachbarriere, aber auch den Erwartungen der Käufer an die Qualität der Ware.

Miwue ist eine lokale Innovatorin. Sie produziert andere Stoffe mit anderen Farben, achtet auf Qualität, passt sich an Kunden an,

Hier setzt Jellas Engagement und das von Three MaMas Projects an. Sie agierte als Zwischenhändlerin um die Stoffe nachhaltig zu vermarkten um vor allem in der Regenzeit fĂĽr ein geregeltes Einkommen gesorgt ist. AuĂźerdem gab sie Workshops fĂĽr lokale Handwerkerinnen in verschiedensten Bereichen.[/vc_column_text][vc_empty_space height=“20px“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“5441″ img_size=“full“ onclick=“custom_link“ link=“https://threemamasprojects.com“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“5448″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row content_placement=“middle“][vc_column][vc_empty_space height=“20px“][vc_column_text]Myanmar – Wohin Geht’s?[/vc_column_text][vc_column_text]

Jella sieht eine positive Stimmung im Land und einen starken Antrieb, das Land voran zu bringen und das nicht nur in städtischen Gegenden, sondern quer durch die Regionen.

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Hier gibt es mehr Informationen zum Symposium.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space][vc_video link=“https://www.youtube.com/watch?v=r9my3AFRQ3Y“][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row]

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